Pädagogisches Grundverständnis

Unserem pädagogischen Grundverständnis nach bedeutet es, dass...

... alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Förderung des Lernens gleichberechtigte Partner sind,

... Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern Potenziale für das Lernen voneinander sind, anstatt Probleme, die überwunden werden müssen,

... alle Schülerinnen und Schüler Barrieren beim Lernen und der Teilhabe erfahren können, nicht nur solche mit Beeinträchtigungen und solche mit "sonderpädagogischem Förderbedarf",

... von allen Bemühungen, solche Barrieren für bestimmte Schülerinnen und Schüler zu überwinden, alle Schülerinnen und Schüler profitieren können,

... die Bezüge zwischen Schulen und ihrem Umfeld gefördert werden müssen und inklusive Pädagogik ein Aspekt einer inklusiven Gesellschaft ist.


Leitlinien für die Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts:

  • Jedes Kind bekommt die Möglichkeit entsprechend seiner Fähigkeiten angebotene Lerninhalte im eigenen Lerntempo zu bewältigen.
  • Die Grundlage hierzu bildet ein für das einzelne Kind erstellter individueller Förderplan.
  • Jedes Kind strebt Lernziele an, die individuell geplant und vereinbart sind.
  • Wo immer erforderlich, wird der Unterricht zieldifferent angelegt.
  • Der sonderpädagogisch gestützte Unterricht zielt auf die Realisierung eines individuell möglichen Bildungsweges und orientiert sich an den Lernzielen der unterschiedlichen Schularten und –formen.