Aktuelles


Alter: 4 Jahr(e)
Realschüler machen Erfahrungen in der Berufswelt

Erwartungen - Erfahrungen - Erkenntnisse


Praktikum Klasse 8 2016

120 Schüler und Schülerinnen der Bertha-von-Suttner-Realschule plus Betzdorf absolvierten in den letzten zwei Aprilwochen ihr erstes Praktikum in der Berufswelt. In 42 unterschiedlichen Berufen erprobte sich die Schülerschaft.

Bei den Mädchen waren die Berufe Erzieherin und Kauffrau im Einzelhandel und bei den Jungen der Elektroniker und der Mechatroniker die meist gewählten.

Im Vorfeld hatten sich die Schüler intensiv mit ihren beruflichen Vorstellungen und Wünschen auseinandergesetzt und ihre Erwartungen an das Praktikum aufgeschrieben. Dabei wurden die Erwartungen auf drei Ebenen differenziert:

die persönlichen Erwartungen, die Erwartungen an das Unternehmen und die Erwartungen an den Beruf. Ziel des Praktikums ist es dann, aus den gemachten Erfahrungen die richtigen Erkenntnisse zu gewinnen. Daher sind die Begleitung der Praktikanten vor Ort und die Aufarbeitung der Ergebnisse in der Schule sehr wichtig. Abschließend musste jeder Schüler und jede Schülerin eine Präsentation erstellen und vor den Schüler der Klassenstufe 7 vortragen. Zudem werden ausgewählte Schüler ihren Eltern am Elternabend ihre Erwartungen, ihre Erfahrungen und ihre Erkenntnisse aus dem Praktikum präsentieren.

Ein Berufsreifeschüler, der ein Praktikum als Mechatroniker absolvierte, wird sich nun schulisch ins Zeug legen, damit er in den Realschulzweig umgestuft werden kann, weil die Zugangsvoraussetzung für diesen Beruf die mittlere Reife ist. Höhentauglichkeit ist für die Berufe  Dachdecker und Zimmermann ein zentrales Thema. Auch hier haben die Schüler für sich wichtige Erfahrungen sammeln können. Wichtig ist aber auch, dass die Schüler die Notwendigkeit der Grundtugenden erlebt haben. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Ordnungssinn sind und bleiben wichtige Fähigkeiten, die stets geschult werden müssen.

Einige Schüler haben schon ihren „Traumberuf“ gefunden, andere wissen nun, was sie nicht machen wollen. In der Klassenstufe 9 gibt es für alle Schüler nochmals ein zweiwöchiges Berufspraktikum. Die Berufsreifeschüler werden im zweiten Halbjahr der Klasse 9  zudem noch einen Tag in einem Unternehmen arbeiten. Der Praxistag wird von der Schule intensiv begleitet und hat das Ziel, dass sich  die Übergangsquote aus der Schule in ein Ausbildungsverhältnis erhöht.

Betreut wurden die Schüler von Herrn Lothar Jung, Frau Daniela Decker, Frau Marion Knögel und Herrn Uwe Weller, Frau Gudrun Bayer und von Frau Kirsten Hartlieb und Dr. Thomas Bläser-Krei. Die Koordination lag in den Händen von Konrektor Peter Meinung.

Die Schule bedankt sich bei den 76 Betrieben aus der Region für die gute Zusammenarbeit.